Plant News

09.03.2020

DAS NEUE RGA-PROTOKOLL VERSPRICHT, DIE ENTWICKLUNGSZEIT DER SORTE VON 12 AUF 6 JAHRE ZU VERKÜRZEN.

Pflanzenzüchter, die am International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics (ICRISAT), haben ein Zuchtprotokoll entwickelt, das es ihnen erlaubt, neue Kichererbsensorten schneller zu entwickeln.

Das Rapid Generation Advancement (RGA) -Protokoll ermöglicht die Produktion von sechs bis sieben Generationen von Kichererbsen pro Jahr unter kontrollierten Gewächshausbedingungen. Das Protokoll wurde durch eine Versuchsreihe von sechs Kichererbsensorten - frühe, mittlere und späte Reife - über zwei Jahre hinweg standardisiert.

"RGA kann die Anzahl der Jahre, die benötigt werden, um Homozygotie zu erreichen und eine Sorte oder ein Material für Forschungszwecke zu entwickeln, erheblich reduzieren", sagte Dr. Poor Gaur, Direktor des asiatischen Forschungsprogramms von ICRISAT.

Durch die Bereitstellung einer zusätzlichen Lichtquelle (60W-Glühbirne) in Gewächshäusern kann schnell ein Generationsfortschritt erzielt werden, erklärt Dr. Srinivasan Samineni, ein Kichererbsenforscher am ICRISAT.

Zusätzliches Licht im Keimlingsstadium bewirkt eine frühe Blüte innerhalb von 20-25 Tagen nach der Aussaat, gegenüber einer normalen Blütezeit von 40-50 Tagen.

Die Dauer des Aussaatzyklus wird durch die aktive Saatgutkeimung weiter verkürzt.

Im Laufe der Experimente fand das Team heraus, dass die durchschnittliche Gesamtzahl der im Laufe des Jahres produzierten Generationen bei den Genotypen der frühen, mittleren und späten Reife jeweils 7, 6,2 und 6 betrug. Die Ergebnisse wurden in einer Veröffentlichung im The Crop Journal beschrieben.

 

28.02.2020

BINNENSCHIFFFAHRTS-LOGISTIK VERZEICHNETE 2019 DEN GRÖßTEN ZUWACHS.

Die größte Zunahme des Getreidebeförderungsvolumens im Jahr 2019 zeigte der Flusstransport der Ukraine.

So wurden Ende letzten Jahres 4,9 Millionen Tonnen Getreide und Mahlprodukte auf Flüssen transportiert, das sind 54% mehr als im Jahr 2018 und 2,5 Mal mehr als im Jahr 2016.

" Die Vorteile des Binnenschiffs sind erheblich. Sie eignen sich hervorragend zur Beförderung von großen Mengen von Gütern. Ein Lastkahn mit einer Kapazität von 900 Tonnen ersetzt beispielsweise 18 Waggons oder 45 20-Tonnen-LKWs", sagte Nelly Onishchenko.

 

Gleichzeitig gebe es eine Reihe von Problemen, die es nicht erlauben, das volle Nutzungspotenzial der Binnenschifffahrt einschränken:

  • unvollkommene und veraltete öffentliche Infrastruktur;
  • Mangel an einer modernen Frachtflotte;
  • unvollkommene Gesetzgebung, die keine klare Marktregulierung bietet;
  • nicht wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen im Vergleich zu anderen Beförderungsträgern aufgrund einer übermäßigen Steuerbelastung.
  • Laut Bericht, stieg der Transport von landwirtschaftlichen Produkten mit dem LKW-Verkehr  im Jahr 2019 um 16,1% auf 22,4 Millionen Tonnen.

 

"Bemerkenswert, dass die Zahl von 22,4 Millionen Tonnen nur die Aktivitäten von juristischen Personen widerspiegelt. Berücksichtigt man dann noch die Personenbeförderung, dann ist das Volumen nach den Schätzungen von Pro-Consulting 1,5-2 mal größer und kann zwischen 33 und 40 Millionen Tonnen betragen", sagte die Analytikerin.

Die Beförderungsstruktur verteilt sich zu 78,4% auf Getreide und zu 21,6% auf andere landwirtschaftliche Kulturen, davon 4% - frisches Obst und Gemüse, ca. 2 % - Rohmilch, 2,3 % — die Zuckerrüben und noch 3,3% - die Forstwirtschaftsprodukte, so die Sprecherin.

"Angesichts der Dynamik der vergangenen Jahre und einer Rekord-Getreideproduktion im Jahr 2019 können wir erwarten, dass der Straßentransport im Jahr 2020 weiter zunehmen wird", - schloss die Vertreterin von Pro-Consulting.